Einer, der die Musik im Herzen trägt

Kulturdezernent Thomas Schmitt (rechts) überreicht Hermann Lewen den Ehrenpreis der Stadt Trier in Form einer Baumscheibe.
Kulturdezernent Thomas Schmitt (rechts) überreicht Hermann Lewen den Ehrenpreis der Stadt Trier in Form einer Baumscheibe.

Trier. Große Ehre für Hermann Lewen, den Gründer und langjährigen Intendanten des Mosel Musikfestivals: Triers Kulturdezernent Thomas Schmitt überreichte ihm den Ehrenpreis der Stadt.

Von Eva-Maria Reuther - TV vom 21. Oktober 2018

 

Auch wenn er lebenslang in der Region verhaftet blieb, den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb in Altrich (bei Wittlich)  wollte er auf keinen Fall übernehmen. „Die Musik hat mir ermöglicht, in eine andere bessere Welt auszuweichen“, hat Hermann Lewen  auf die Frage geantwortet, wie er eigentlich zur Musik gekommen sei. Eine unumgängliche Frage an einen Mann, der als Gründer und langjähriger Intendant des Mosel Musikfestivals die Musik über 30 Jahre zu seinem Lebensmittelpunkt machte. Am Freitag wurde dem Macher  des größten und ältesten Klassik-Musik-Festivals des Landes der Ehrenpreis der Stadt Trier für Kultur 2018 verliehen.

Mit der Öffnung des Festivals hin zur Stadt Trier sei es Lewen gelungen, „in einzigartiger und visionärer Weise die Idee umzusetzen, die kulturhistorischen Stätten einer breiten Öffentlichkeit als Konzertort zugänglich zu machen“, begründete die Jury ihren Preisentscheid.  Damit habe er „entscheidend das kulturelle Leben der Stadt Trier geprägt“. Einmal mehr würdigte Kulturdezernent Thomas Schmitt Lewens Beharrlichkeit und Verbundenheit mit der Stadt. Der Kulturdezernent brachte in der Promotionsaula des Priesterseminars auf den Punkt, woher Lewen seine unermüdliche Energie, seinen Kampfgeist und sein nie nachlassendes Engagement bezog, wenn es darum ging, Künstler zu motivieren, neue Spielstätten aufzutun, Sponsoren zu gewinnen  und die Formate zu aktualisieren. „Sie haben die Musik im Herzen getragen“, sagte Schmitt. Dort hatte sie schon der Junge verortet, wenn ihn in der heimischen dörflichen Kirche beim Gottesdienst die Musik ergriff und später, wenn er  selbst Orgel spielte. Bis heute ist der inzwischen in den Ruhestand getretene Festivalmacher ein erklärter Orgel-Fan geblieben. Orgelwanderungen und Orgelmusik-Zyklen gehörten unter seiner Intendanz zum Standardprogramm des Festivals. Nicht zuletzt von der Orgel rührt seine Liebe zu Johann Sebastian Bach.

In einer persönlichen Rede blickte Laudator Martin Möller auf Lewens für die Region und Trier bedeutsames Lebenswerk zurück. Beharrlichkeit, die rechte Balance zwischen Entschiedenheit und Kompromissfähigkeit hätten den Netzwerker Lewen bei seiner Arbeit ausgezeichnet, sagte Möller. Vor allem aber habe er besessen, was jeder Kulturpolitiker benötige: „Lewen hatte Visionen und schaffte es, die Menschen zu begeistern.“

Das war im Übrigen schon damals so, als der Verwaltungsbeamte aus Wittlich es schaffte, ins eher zurückhaltende Bernkastel-Kues zu wechseln, um seine Vision vom  Festival zu verwirklichen, das sich damals noch bescheiden „Festwochen“ nannte. Bernkastel-Kues behielt auch erst mal  als Gesellschafter gegenüber dem Oberzentrum Trier die Nase um ein Prozent voraus, als die Stadt mit ins Boot gestiegen war. Heute ist der Trierer Kulturdezernent Thomas Schmitt Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, der Bernkastel-Kueser Stadtbürgermeister Wolfgang Port Aufsichtsratsvorsitzender des Festivals. Stark hatte sich Lewen von Anfang an dafür gemacht, über die geistliche Musik hinaus Konzerte in Kirchen zu ermöglichen.

Und nicht nur das: Mit ungewohnten Formaten öffnete er bis dahin abgeschlossene Räume nach außen. Das spektakulärste Projekt: Als zum Jubiläumsjahr 2015 in der Trierer Basilika Beethovens „Missa Solemnis“ aufgeführt wurde. Lewen ließ via Leinwand die Messe als Public Viewing auf den Vorplatz der Kirche übertragen, wo eine überwältigende Zuhörerzahl ergriffen der Musik zuhörte. Hyperdidaktik war dem Kulturmacher, der stets Begeisterung mit dem notwendigen Gefühl für Marketing verband, gleichwohl fremd: „Sommerfestivals sind nicht dazu da, Bildungsarbeit zu leisten“, begründete er seine Mixtur aus Klassik, Publikumswirksamkeit sowie Kultur- und Weintourismus. „Es war ein Stück harte Arbeit“, resümierte Lewen die Erfolgsgeschichte des Festivals. Dankbar erinnerte er sich an Weggefährten und Förderer, darunter den verstorbenen Leiter des Trierer Konzertchors Manfred May. Sein Nachfolger und studierter Bariton Tobias Scharfenberger sang zur Feier Franz Schuberts „An die Musik“, und Countertenor Fritz Spengler ehrte den Barock-Fan mit einer Arie aus Händels „Rinaldo“ (beide am Klavier begleitet von Ketevan Rukadhze). Auf seinen Flöten demonstrierte schließlich Stefan Temmingh, Weltstar und Stammgast beim Festival, worin eine weitere von Lewens  herausragenden Eigenschaften als Festivalchef bestand: „Er gab uns das Gefühl von Stärke.“ Wie war noch Lewens Jugendtraum: Organist werden und Bach spielen. Und wenn er auch nicht Organist ist, so hat er doch über 30 Jahre mit Leidenschaft und Erfolg alle Register seines Festivals gezogen.


Herzlichen willkommen in der Festivalfamilie!

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Das kleine Festival-Team hat sich zu Beginn dieser Woche gewaltig vergrößert. Mit Marilu Lichter, Josua Akimoto und Lennart Kappes verstärken drei junge, sympathische und vielseitig begabte Praktikanten unsere Crew. 

Die erste Bewährungsprobe in Sachen Teamarbeit haben sie mit ihrer Hilfe mit Bravour bestanden: dem "It's a trap Escape Room" sind sie „in time“ entkommen. Das Festival kann somit pünktlich am 13. Juli beginnen.

(v.l.n.r. Lennart Kappes, Tobias Scharfenberger, Hannah Esser, Christine Lück, Marilu Lichter, Josua Akimoto) 


Herzlichen Glückwunsch: Klarinettistin Friederike Roth erhält den Kulturpreis 2018 des Landkreises Bernkastel-Wittlich

Die aus Bernkastel-Kues stammende und in Berlin lebende Klarinettistin Friederike Roth erhält den mit 3.000 Euro dotierten Kulturpreis 2018 des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Der Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, zeichnet Künstlerinnen und Künstler aus, die in ihrer Entwicklung Herausragendes geleistet haben und mit ihrem künstlerischen Schaffen überregionale Bedeutung erlangt haben.

Friederike Roth erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich bei Ulrich Junk. Bevor sie ihr Studium an Musikhochschulen in Köln und Berlin mit Auszeichnung abschloss, war sie unter anderem erste Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und Mitglied des Landes- und Bundesjugendorchesters. Neben Orchesterengagements in Essen, Karlsruhe und Berlin, lehrt sie an der Universität der Künste in Berlin und ist solistisch- und kammermusikalisch tätig. Friederike Roth spielte bereits mehrere CD-Produktionen ein und für zwei Veröffentlichungen mit ihrem Berolina Ensemble wurde sie mit dem Echo-Klassik ausgezeichnet.

Die Preisübergabe findet am 21. Oktober 2018 um 17 Uhr im Rahmen eines Konzertes zum 50-jährigen Jubiläum der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich in der Synagoge in Wittlich statt, wo Friederike Roth unter anderem als Solistin zu hören sein wird.

Neben dem Kulturpreis wird der Projektsonderpreis des Landkreises Bernkastel-Wittlich für Kinder- und Jugendkulturprojekte mit den besonderen Schwerpunkten Kunst, Kultur und Bildung vergeben. In diesem Jahr erhält die Schülerfirma „Vespertillo 2.0“ der Integrierten Gesamtschule Morbach mit dem Projekt „Entwicklung einer App für Android, anlehnend an das Kinderbuch – Mit Fridolin auf Entdeckungstour – zur Entdeckung und Erklärung von Sehenswürdigkeiten in Morbach“ den mit 500 Euro dotierten Preis. 

Im Jahre 2000 wurde der Kulturpreis des Landkreises erstmals vergeben. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Kunst, Heimat-/Kulturpflege, Literatur, Medien, Musik und Schauspiel/Theater haben sich bis heute beworben. 38 Preisträgerinnen und Preisträger konnten geehrt werden. Über die Vergabe entscheidet eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz des Landrats.

 

Gleich drei Mal ist Friederike Roth mit ihrem Berolina Ensemble im Rahmen Ihrer Residenz beim diesjährigen Mosel Musikfestival zu Gast:

10.08., 20.00 Uhr, Bernkastel-Kues - Kloster Machern "Töne sind der Seele Bild" (Werke von L. Spohr, F. Kiel, M. Kralik-Meyrswalden)

12.08., 18.00 Uhr, Trier - Stanzhalle Fa. Natus, mit dem eigens für das Festival und das Marx-Jubiläum kreierte Programm "Jenny und Karl - eine musikalische Liebesgeschichte" (Werke von A. Bochkoltz, G. Holst, G. Meyerbeer u.a.)

14.08., 20.00 Uhr Leiwen - Bürgerhaus "Klarinette pur" (W.A. Mozart, W. Rabl u.a.)


Ehrenmitgliedschaft für Hermann Lewen

Ehre wem Ehre gebührt: In der Vorstandssitzung am 19. April 2018 des Vereins der Freunde des Mosel Musikfestivals e. V. wurde Gründungsintendant Hermann Lewen für sein unermüdliches Wirken für das Festival vom 1. Vorsitzenden Wolfgang Lichter die Ehrenmitgliedschaft verliehen. (von links: A.Monshausen, H.Lewen, W.Lichter, T. Scharfenberger, G. Müller, J. Klein und J. Franz)


8. Internationaler Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis 2017 entschieden


Bild 1: Die Preisträger und Jury

Basilikaorganist Martin Bambauer (Trier), Prof. Bernhard Haas (München), Lukas Streibl (1. Preis), Lars Schwarze (2. Preis), Lukas Euler (3. Preis), Johannes Lamprecht (Förderpreis), Prof. Pascale Rouet (Charleville-Mézières), Prof. Johannes Geffert (Köln, Juryvorsitz). Foto: Artur Feller (von links nach rechts)

Bild 2: Die Preisträger 

Lukas Streibl (1. Preis), Lars Schwarze (2. Preis und Publikumspreis), Lukas Euler (3. Preis), Johannes Lamprecht (Förderpreis)

15 junge Organisten aus 5 Nationen nahmen am 8. Internationalen Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis in Trier teil. Die international besetzte Jury unter der Leitung von Prof. Johannes Geffert (Köln) und zahlreiche Zuhörer in der gut besuchten Trierer Konstantinbasilika erlebten ein spannendes Finalkonzert auf hohem Niveau. Es wurden drei Preise sowie mehrere Förderpreise vergeben:

1. Preis (4000 €): Lukas Streibl (Stuttgart)

2. Preis (2000 €) und Publikumspreis: Lars Schwarze (Lübeck)

3. Preis (1000 €): Lukas Euler (Haßloch/Leipzig)

Förderpreise: Johannes Lamprecht (Köln) und Giovanni Michelini (Modena/Italien)

Sonderpreis für die beste Schroeder-Interpretation im 2. Durchgang: Miso Kim (Südkorea)

Infos unter: www.hermann-schroeder.de

 

Die Finalisten spielten als Pflichtstück Hermann Schroeders Variationen „Ave regina coelorum“ aus den Marianischen Antiphonen sowie ein frei wählbares Programm mit Werken von Bach, Aubertin, Elgar, Florentz, Liszt und Reger. Das Finalkonzert wurde vom Südwestrundfunk mitgeschnitten und wird auf CD erscheinen.



Das Mosel Musikfestival schlägt ein neues Kapitel auf

Vom 13. Juli bis 3. Oktober 2018 präsentiert sich das Festival mit mehr als 60 Konzerten an 40 Spielstätten von der Saar bis zur Untermosel. „Industrie-Kultur“, das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz, bot dem Nachfolger von Hermann Lewen eine Steilvorlage. Was bleibt, hat sich der neue Intendant Tobias Scharfenberger gefragt, das Programm des Mosel Musikfestivals 2018 gegen den Strich gebürstet, und dennoch Liebgewonnenes bewahrt und sogar ausgebaut. Scharfenberger entdeckte ungewöhnliche Spielorte wie das TV-Druckhaus in Trier, das Dhronkraftwerk in Leiwen, den Bundesbank-Bunker in Cochem, das Schnittholzlager der Firma Leyendecker Trier, das Busdepot der Stadtwerke Trier und die Stanzhalle der Firma Natus Trier. Die Industriestätten bilden den kongenialen Rahmen für originelle Konzertformate in einem Jahr voller Jubiläen:  Beleuchtet werden soll damit auch, was die Philosophen, Reformer und Erfinder wie Karl Marx, Friedrich Wilhelm Raiffeisen oder August Horch kulturell umgeben haben mag. Der 100. Geburtstag des amerikanischen Musikers Leonard Bernstein oder der 150. Todestag des italienischen Komponisten Gioachino Rossini, Ihre Werke und ihr Leben spiegeln sich in einigen außergewöhnlichen Projekten wieder, die Künstler eigens für das Mosel Musikfestival kreiert haben. 

Dennoch fehlen Konzertorte wie Klöster, Kirchen und Kapellen, Weingüter, Ruinen und die beliebten Open-Airs nicht. Mit Verve musizieren dort Solisten wie Weltklassepianist Kit Armstrong und Bariton Thomas E. Bauer, der russische Ausnahmepianist Arcadi Volodos, die brilliante Sopranistin Dorothee Mields, Thomas Quasthoff als Jazzsänger, Roberto Prosseda am seltenen Pedalflügel, der eloquente Dominique Horwitz und die geniale Berliner Lautten Compagney sowie das britische Vokal-ensemble Tenebrae Choir.

Natürlich wollen auch junge Talente und Newcomer 2018 wieder die Bühne erobern, und sie tun es: der britische Jazzpianist Anthony Strong etwa oder der schottische Gi-tarrist Sean Shibe, die hochtalentierte Pianistin Jamina Gerl oder die "Jugend musi-ziert"-Preisträger vom Klanglabor sowie die Musiker des Landesjugendjazzorchesters und des Bundesjugendjazzorchesters.

Sommersprossen heißt ein brandneues Programm für Kinder und Jugendliche. Die Schweizer Künstlervermittlerin Andrea Schläfli hat diese Reihe für das Festival entwickelt. In Percussion-Workshops, Familienkonzerten, in denen Jungen und Mädchen mit Profimusikern auftreten, aufregenden Spaziergängen und einem Malwettbewerb können Kinder und Jugendliche mit Eltern und Großeltern tief in das Abenteuer Musik eintauchen.

 

Die Programmhöhepunkte 2018:

 

Mit Bachs Matthäus-Passion in der bearbeiteten und gekürzten Fassung von Felix Mendelssohn Bartholdy eröffnet das Mosel Musikfestival seine Saison. Mendelssohn läutete mit der Wiederaufführung 1829 die Bach-Renaissance ein. Professor Ralf Otto dirigiert die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, es sin-gen der Mainzer Bachchor sowie namhafte Solisten. (13. Juli, 20 Uhr, ehemalige Abteikirche St. Maximin, Trier)

 

Er ist smart, jung und betört mit umwerfenden Jazz-Arrangements: Der britische Pianist Anthony Strong spielt mit seiner Band Klassiker und Standards in den Moselauen von Bernkastel-Kues. (27. Juli,  20.30 Uhr, Moselauen, Bernkastel-Kues).

 

Als Roberto Prosseda am 13. September 2011 auf einem Pedalklavier konzertierte, war dies die Wiederauferstehung eines lange vergessenen Instrumentes. Beliebt bei Mozart, Schumann und Gounod, verfügt es mit fünf Oktaven, drei Registern und 37 Pedalen über sagenhafte Klangfarben. 

(29. Juli, 19 Uhr, Kloster Machern, Bernkastel-Kues)

 

In den turbulenten 1960er Jahren komponierte Leonard Bernstein „Mass“. Die ungewöhnliche Messe wird unterbrochen durch Lebens- und Glaubenskrisen der Beteiligten, was sich in überbordender Musik niederschlägt: Von der Gregorianik bis hin zu Musicalelementen tauchen viele Stile des 20 Jahrhunderts auf. Die musikalische Leitung dieses Großprojektes des Landesjugendchor Rheinland-Pfalz hat Bassem Akiki, Regie führt Margo Zalite. 

(4. August, 20 Uhr, ehemalige Abteikirche St. Maximin, Trier)

 

Starpianist Kit Armstrong ist immer für eine Überraschung gut. Diesmal setzt er sich gemeinsam mit Bariton Thomas E. Bauer mit Solo-Kantaten von Johann Sebastian Bach auseinander. (11. August, 20 Uhr, Kirche St. Paulin, Trier)

 

Als eines der besten Vokalensembles der Welt gilt der britische Tenebrae Choir. Seine Konzerte haben in England Kultstatus. In der mystischen Stimmung der nächtlichen Konstantin-Basilika erinnert er mit einem außergewöhnlichen Programm an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. 

(30. August, 21 Uhr, Konstantinbasilika Trier)

 

In eine furiose Revue hat die Berliner Lautten Compagney gemeinsam mit Sänger und Schauspieler Dominique Horwitz Songs- und Bühnenmusik aus der Shakespeare-Zeit verwandelt. Mit Sopranistin Marielou Jacquard und der Puppenspielerin Suse Wächter erleben die Zuhörer einen Sommernachtstraum, in dem sie auch auf Karl Marx, Siegmund Freud und Michael Jackson treffen. (16. September, 20 Uhr, Theater Trier)

 

Zurück zu seinen musikalischen Wurzeln, dem Jazz, kehrte Thomas Quasthoff nach dem Ende seiner Karriere als klassischer Bass-Bariton. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Pianisten Frank Chastenier, singt er über „My favorite things“. (23. September, 20 Uhr, Robert Schuman Haus Trier)

 

Als weltweit gefeierter Pianist liebt es der Russe Arcadi Volodos romantische Geschichten auf seinem Instrument zu erzählen. In seinem Spiel paart sich Virtuosität mit einem einzigartigen Empfinden für Zeit, Klangfarben und Poesie. (1. Oktober, 19 Uhr, Barocksaal Kloster Machern, Bernkastel-Kues)

 

Das komplette Programm finden Sie unter www.moselmusikfestival.de oder hier

 

Erschienen: 1. Dezember 2017