Pressemitteilungen des Festivals


Ein uralter Schatz, eine Wundertüte und ein Batzen Geld

Das Mosel Musikfestival mit den Höhepunkten im Monat September

 

Gegen den Strich gebürstet hat der neue Intendant Tobias Scharfenberger das Programm des Mosel Musikfestivals 2018. Vom 13. Juli bis 3. Oktober präsentiert sich das Festival mit mehr als 60 Konzerten an 40 Spielstätten von der Saar bis zur Untermosel. „Industrie-Kultur“ lautet das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz und so entdeckte Scharfenberger ungewöhnliche Spielorte wie das TV-Druckhaus in Trier-Euren, das Dhron-Kraftwerk in Leiwen, den Bundesbank-Bunker in Cochem, das Holzschnittlager der Firma Leyendecker Trier, das Busdepot der Stadtwerke Trier oder die Stanzhalle der Firma Natus Trier.

 

Die Programmhöhepunkte im Monat September:

 

Klassik zum Frühstück? Warum nicht! Während die Hamburger Ratsmusik in der Alten Wollfabrik auf historischen Instrumenten Werke von Joseph Haydn, Franz Xaver Hammer, Carl Stamitz und Carl Friedrich Abel spielt, frühstücken die Zuhörer und lauschen. Die vier Musiker, die darauf spezialisiert sind, fast vergessene Werke neu zu entdecken, sind eines der führenden Ensembles für Alte Musik. (Hamburger Ratsmusik, Sonntag, 9. September, 11 Uhr, Alte Wollfabrik, Moselkern, inklusive Frühstück)

 

Amarcord Wien bürstet Kompositionen gegen den Strich, bearbeitet sie und spielt so lange mit ihnen, bis sie den typischen Amarcord-Sound haben. Mit Akkordeon, Violine, Cello und Bass hat bislang selten ein Ensemble Werke von Johann Strauß (Sohn), Gustav Mahler, Eric Satie oder Antonio Carlos Jobim interpretiert. Wie schrieb ein Kritiker einmal: „Programme von Amarcord sind immer ein bissl Katze im Sack. Aber was für eine Katze!“ (Amarcord Wien, Donnerstag, 13. September, 20 Uhr, Barocksaal Kloster Machern, Bernkastel-Kues)

 

In die musikalische Revue „Karl Marx träumt vom Sommer“ verwandelt der bekannte Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz Songs und Bühnenmusik aus der Shakespeare-Zeit. Gemeinsam mit den Musikern der Lauttencompagney Berlin, Sopranistin Marielou Jacquard und Puppenspielerin Suse Wächter lassen die Künstler so ein Sommernachtstraum-Elfenreich entstehen. Das Publikum trifft auf den Philosophen Karl Marx, Psychoanalytiker Siegmund Freud und Popstar Michael Jackson.  (Sonderkonzert zum Karl-Marx-Jahr, Sonntag, 16. September, 20 Uhr, Theater Trier)

 

Um Geld dreht sich das Konzert des Kapelsky-Trios im ehemaligen Bundesbank-Bunker in Cochem. Dort, wo in Zeiten des Kalten Krieges 15 Milliarden einer Ersatzwährung der D-Mark lagerte, lassen sich die drei Musiker gemeinsam mit Tatort-Schauspielerin Katja Heinrich inspirieren. Ihr Programm dreht sich allein um den Mammon. Der Bundesbank-Bunker ist erst seit 2016 ein zeitgeschichtliches Museum. (Kapelsky Trio mit Schauspielerin Katja Heinrich (Sprecherin), Donnerstag, 20. September, 20 Uhr, Bundesbank-Bunker, Cochem)

 

Der Science-Fiction-Film Metropolis feierte einst 1927 Premiere als einer der teuersten Streifen seiner Zeit. Im Buszentrum der Stadtwerke Trier spielen der Komponist Wilfried Kaets und die beiden Percussionisten Ralf Kurley und Norbert Krämer die Filmmusik live. Historische Stummfilmmusik verbindet sich kongenial mit futuristischen Klängen, passend zum Inhalt von Metropolis. Der Film wird in Zusammenarbeit mit dem Bistumsprojekt „LebensWert Arbeit“ anlässlich der Karl-Marx-Ausstellung bis 21. Oktober gezeigt. (Fritz Lang, Metropolis, Filmkonzert, Samstag, 22. September, 20 Uhr, SWT Buszentrum Trier)

 

In einer Hommage an Bach ehren die renommierten und preisgekrönten Musiker Tatjana Ruhland (Flöte), Matthias Höfs (Trompete) und Christian Schmitt (Orgel) den großen Barockkomponisten. In ihren beiden Konzerten in Cochem und in Konz stellen sie originalen Tänzen von Bach Werke von Antonio Vivaldi und Franz Liszt gegenüber. (Tatjana Ruhland (Flöte), Matthias Höfs (Trompete), Christian Schmitt (Orgel), Samstag, 29. September, 20 Uhr, Pfarrkirche St. Martin, Cochem; Sonntag, 30. September, 17 Uhr, Pfarrkirche St. Nikolaus, Konz)

 

Der Geheimtipp: Mit dem Klanglabor widmet sich das Mosel Musikfestival jungen handverlesenen Nachwuchskünstlern. Die künstlerischen Leiter Daniel Geiss (Dirigent) und Professorin Anette Seyfried (Geigerin) wählen ihre Schützlinge selbst aus, von denen viele bereits Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen haben.  Im Klanglabor feilen sie an Stücken für Orchester und kammermusikalischen Werken. Das Ergebnis ist jedes Jahr verblüffend und hoch professionell.  (Klanglabor, Samstag, 15. September, 20 Uhr, Europäische Kunstakademie Trier)

 

Karten für das Mosel Musikfestival auf www.moselmusikfestival.de oder in allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen.  

Pressefotos zum Herunterladen finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.moselmusikfestival.de/pressematerial/2018/konzerte

 

Weitere Informationen unter: www.moselmusikfestival.de 

 

Mosel Musikfestival gem. Veranstaltungsgesellschaft mbH, Im Kurpark, D 54470 Bernkastel-Kues

Pressestelle: Verona Kerl, v.kerl@moselmusikfestival.de

 

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