Spielorte ´19


Pfarrkirche St. Michael

Gestade, 54470 Bernkastel-Kues


Das Stadtbild Bernkastels wird bestimmt durch die dem hl.Michael geweihte Kirche mit dem schweren,trotzigen altersgrauen Bruchsteinturm am Gestade,der im 13.Jahrh. Im Zusammenhang mit der Stadtbefestigung im romanischen Geist errichtet wurde.Der Turm mißt 4,60 x 4,25m in der Lichte und hat eine Höhe von 56m.Die Mauerstärke beträgt 1,75m.Um 1486 erhielt der abgeplattete Turm einen schieferbedeckten achtseitigen Helm,den acht kleine,ebenfalls achseitige Türmchen umstehen.Seitdem beherbergt der Turm auch die Kirchenglocken.Älter als die Pfarrkirche ist die älteste Glocke,die Evangelienglocke aus der Zeit um 1300.Aus dem Jahr 1499 stammt die Anna- oder Brandglocke.Die Toten-oder Sebastianusglocke stammt aus dem Jahre 1748.Im Jahr 1968 wurden von der Pfarrei noch zwei weitere Bronzeglocken angeschafft;die Michaelsglocke und die Sakramentsglocke.Das Bernkasteler Glockengeläute gehört so mit zu den schönsten und wertvoll-sten Geläute im Bistum Trier.Im Erdgeschoss des Kirchturmes steht das Mahnmal für die Gefallene der Weltkriege.Der Raum war früher nur von aussen zugänglich und wurde erst 1924,als man die Krieger-Gedächtnis-Kapelle schuf mit einem Durchbruch mit dem Inneren der Kirche verbunden. Das Altarwerk der Kapelle, aus gelbraunen Tufstein gearbeitet, stammt von dem Bernkasteler Bildhauer Paul Simon der lange Jahre in Köln gearbeitet hat.

 

Bis auf die westliche Verlängerung,die durch den kunstsinnigen Pfarrer Petrus Carove um 1730 eine neue Ausgestaltung und einen prächtigen Barockgiebel mit Sandsteingliederungen erhielt,wurde 1870 eine neogotische Fasade vorgesetzt.Erst 1968 ist die alte Barockfasade unter Dechant Jonas wieder hergestellt worden.Der Innenraum der Kirche ist eine einheitliche Bauschöpfung der Hochgotik,eine der wenigen die das Moseltal aufzuweisen hat.Das Wappenschild des Trierer Erzbischofs und Kurfürsten Kuno von Falkenstein (1361-1388) im südlichen Seitenschiff gibt die Entstehungszeit an. Das dreischiffige,ursprünglich fast quadratische Langhaus von 15,60 x 15,80m Fläche war zunächst zweijochig,vor 1645 verlängerte man das Mittelschiff um das neben dem Turm gelegene Joch nach Westen für die Orgelempore.Das schön gezeichnete Blattwerk der Konsolen und Kapitäle hat noch etwas von der Frische und Naturverbundenheit rheinischer Frühgotik.Die Kapitällosen Säulen,aus denen die Gewölberippen entwachsen,greifen der Spätgotik vor.So stellt sich der Kirchenbau,dessen äusserer Schmuck auf die schön gezeichnete Nordtür beschränkt ist,als ein Übergangswerk zweier Baurichtungen dar.

 

Die schöne Raumbestimmung der Kirche ist nicht zuletzt auf ihre reiche Ausstattung zurückzuführen. Aus der Erbauungszeit stammen noch das Sakramentshäuschen im Chor und im südlichen Seitenschiff das Grabmal des Burggrafen Reiner von 1372.So gehört ein Vesperbild aus Ton,Anfang 15.Jahrh.eine Madonna mit faltenreichem Gewand zu den besten mittelrheinischen Werken dieser Technik.Ein anderes,größeres Vesperbild aus Holz in der Turmkapelle stammt aus dem Anfang des 16.Jahrh.Die großartige Kreuzigungsgruppe auf dem Hochaltar trägt die Jahreszahl 1496. An den gotischen Bau hat ein aus Bernkastel gebürtiger apostolischer Notar und Sekretär des Trierer Domkapitels,Johann Jakob Kneib,um 1660 eine achteckige Kapelle und die Pfarrei einige Jahre später eine Sakristei angefügt,beides Zentralräume im Geiste der Renaissance.Das Grabmal des Dechanten Friedrich Zorn von 1601 im Chorraum ist ein Werk des Trierer Bildhauers Heinrich Hoffmann. Dem Sohn des berühmten kurtrierischen Staatsbildhauers Hans Ruprecht Hoffmann. In der Kneipschen Kapelle befindet sich der sogenannte Pestaltar den die Witwe des Stadtschreibers Johann Meyer 1631 durch den Enkel des alten Meisters,wieder ein Hans-Ruprecht Hoffmann,aufstellen ließ. Der Altar erinnert an die Pest,die damals in Bernkastel wütete.In der Mitteltafel auf dem Altar sieht man als Hintergrund der betenden Familie ein Bild des alten Bernkasteler Marktplatzes.Der Hochaltar aus der Barockzeit wurde um 1865 nach Burg an der Mosel verkauft. Der Nikolausaltar von 1750 ersetzt einen älteren ebenfalls dem hl.Nikolaus geweihten Altar aus dem Jahre 1403.Jedes Jahr am 6.Dez.dem Namenstag des Heiligen stiftet die Bernkasteler Schifferzunft eine dicke Kerze für ihren Schutzpatron.Oben auf dem Altar steht der hl.Franziskus Xaverius,der Apostel der Inder,rechts und links daneben knien je ein Indianer und ein Neger.Diese Figuren kommen erst drei Jahre später nach der Errichtung des Altares hinzu,gestiftet von der Mutter des Jesuiten Franz Anton Meisterburg.Pater Meisterburg war 1750 als Missionar zur Amazonasmündung aufgebrochen.Im Zuge eines Religionskrieges wurde er mit anderen Jesuiten 1757 als Gefangener nach Portugal deportiert und 1762 in die schauerlichen Verließe der Festung San Julia an der Tejomündung eingekerkert.In dieser Zeit galt er für seine Familie als verschollen.Nach qualvollen Leidensjahren kehrte er erst 1777 in seine Heimatstadt zu seiner hochbetagten Mutter zurück und verbrachte seinen Lebensabend im Kapuzinerkloster.Der Marienaltar im nördlichen Seitenschiff stammt auch aus dem Jahre 1750.Er stellt eine künstlerisch,wertvolle Arbeit im Rokokostil aus Alabaster dar.In der mittigen Muschelnische steht Maria,gekleidet als vornehme elegante Frau in Moseltracht.Das Jesukind, neben ihr auf einem Podest stehend,ist realistisch als fröhlicher Knabe dargestellt.Zwischen den Doppelsäulen stehen kleine Figuren der hl.Katharina und der hl.Babara.Darüber in einer Muschelnische die hl.Margaretha.Vor dem Marienaltar befinden sich alte Freskenmalereien aus der Erbauungszeit der Kirche. Die Kanzel,die Bänke und das Orgelprospekt sind Werke der Barockzeit.Die Holzfiguren an den Wänden wurden von den Zünften der Stadt aufgestellt. Der wertvolle Kreuzweg unter der Empore von 1910 in neugotischer Umrahmung stammt von dem Maler Heinrich Lamers aus Kevelaer.Der Künstler hat auf den einzelnen Bildern Motive und Personen aus Bernkastel verewigt.In diesem zimmerartigen Raum steht auch das Taufbecken in hellrotem Marmor aus dem Jahre 1760.Die Pfarrkirche St.Michael hatte bereits 1673 eine Orgel,über die nur vermerkt ist,daß sie auf der Evangelienseite des Chores stand.Dieses Werk, eine Stummorgel wurde 1744 für 1000 Reichstaler nach Longkamp verkauft.1745 errichtet Johann Bernhard Nollet aus Belgisch-Luxemburg eine Orgel mit zwei Manualen.Das barocke Orgelprospekt stammt von dem Bernkasteler Holzschnitzer Johannes Günster.1955 erfuhr die Orgel eine gründliche Erneuerung und Renovierung durch die Firma Johannes Klais aus Bonn unter der Beratung von Prof.Hermann Schroeder aus Köln,ein gebürtiger Bernkasteler.Zur Zeit ist die Orgel nur noch bedingt bespielbar,da große Teile bei der letzten Kirchenrenovierung ausgebautwurden.Eine Renovierung ist dringend erforderlich.Im Besitz der Kirche befinden sich auch noch einige historische Paramente und Silbergeräte die heute noch im gottesdienstlichen Gebrauch sind. In den sechs Jahrhunderten von der Erbauung bis heute hat St.Michael auch alle schweren Stunden der Stadt miterlebt.Besonders zu erwähnen sind die schweren Hochwasser verschiedener Jahr- hunderte wobei die Kirche besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde.Die Pfarrkirche St.Michael ist nicht nur Wahrzeichen,sondern auch in den Gottesdiensten die Herzkammer für die Stadt und ihre Bürger.

 

Quelle: http://www.pfarrei.de/index.php/bernkastel/pfarrkiche-st-michael/ausstattung-der-kirche


Barocksaal Kloster Machern

An der Zeltinger Brücke

54470 Bernkastel-Wehlen


Nach dem Jahr 1084 gab es schon Erwähnungen eines Weingutes am Ort des späteren Zisterzienserinnenklosters. Die eigentliche Gründung vollzog sich im Jahre 1238, in dem es als Frauenkloster in den Ordensverband der Zisterzienser aufgenommen und der Abtei Himmerod unterstellt wurde. Seine Lage im Herzstück der Mittelmosel und die bedeutende Stellung des Zisterzienserordens im europäischen Spitzenweinbau (vor allem Clairvaux – Burgund, Kloster Eberbach - Rheingau, Kloster Himmerod - Mosel) machten Machern mit seinen Besitztümern in Wehlen, Rachtig und Zeltingen zu einem einflussreichen weinbaulichen Zentrum.

 

Die Tradition des spätrömischen Weinbaus aufnehmend, entwickelten besonders die Zisterzienser eine rege Forschungstätigkeit, die diese Weinbaugebiete noch heute be- fruchtet. Einzellagenkultur und rebsortenreine Weine (Riesling und Spätburgunder – Pinot Noir) führten den regionalen Weinbau zu einer ersten nachrömischen Blüte vom 12. bis 14. Jahrhundert. Einheimische Bürger bedachten die Abtei mit großzügigen Schenkungen von Ländereien und mit den ohnehin fälligen Abgaben, dem Patronats- recht der umliegenden Orte, entwickelte sich Machern zur einer wohlhabenden und bedeutenden Abtei. 1395 verlieh der Bischof von Trier ihr das Recht zum Weinaus-schank und zur Gerichtsbarkeit während der Jahrmärkte in Machern.

 

Dreißigjähriger Krieg Erst im 16. Jahrhundert begann der Glanz langsam zu verblassen und in den Kriegs- wirren des Dreißigjährigen Krieges blieb das Kloster nicht unbeschadet.

 

Barockzeit Nach Kriegsende begann man am Ausgang des 17. Jahrhunderts unter der bedeuten- den Äbtissin Maria Ursula von Metternich mit einem Neubau der Gebäude, die im 18. Jahrhundert in der heute bestehenden festlich barocken Form fertig gestellt wurden.

 

Schlechte Zeiten Am Ende des 18. Jahrhunderts war der Verfall des Klosters jedoch nicht mehr aufzuhalten. Ökonomische Einbußen gingen einher mit dem Verlust klösterlicher Traditionen. 1793 bestand der einst blühende Convent

 

lediglich aus sechs Klosterfrauen und einer Äbtissin. 1802 wurde die Abtei durch die napoleonische Säkularisierung geschlossen und der Besitz zur landwirtschaftlichen Nutzung veräußert. Die Kirche diente als Scheune, Fenster wurden zugemauert, Decken und Wände schwer beschädigt. Zweihundert Jahre lang war das gesamte Gebäudeensemble dem Verfall preisgegeben.

 

Neubeginn Erst 1969 entdeckte Weingutbesitzer Franz Schneider den Reiz von Kloster Machern neu und erwarb den Besitz. Liebevoll verlieh er dem gefundenen Schmuckstück moselländischer Sakralarchitektur in zwanzigjähriger Restaurierung neuen Glanz. Im Jahre 2000 wurde das Kloster von der Bürgerverein 1864 AG und der Günther Reh Stiftung, die dem Behindertensozialwerk in Bernkastel-Kues zugute kommt, erworben und die Hofgut „Stift Kloster Machern“ AG gegründet. Das Kloster wurde für die heutige Nutzung renoviert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Es beherbergt heute Freizeitmöglichkeiten, Gastronomie und ein Museum.

 

Quelle und weiter Informationen: www.klostermachern.de


Weingut Markus Molitor

Haus Klosterberg 1

54470 Bernkastel-Wehlen


Ende des 19. Jahrhunderts als Weingut errichtet und 1984 von Markus Molitor erworben erstrahlt das Anwesen nach umfangreichen Renovierungsarbeiten 2009 – 2012 in neuem Glanz. Mit viel Liebe zum Detail, historischen und modernen Materialien ist das Gut mit seiner neuen Vinothek ein architektonisches Highlight unter den Weingütern an der Mosel – u.a. ausgezeichnet mit dem "Architekturpreis Wein 2013".

 

 Quelle und weitere Informationen: http://www.markusmolitor.com/


Haus Beda

Bedaplatz 1

54634 Bitburg


An der Front des Hauses Beda wird man begrüsst durch vier Figurengruppen des Bildhauers Johannes Scherl aus Wittlich.

Sie symbolisieren die Musik, den Tanz, die bildende Kunst und die Literatur, und sind Ausdruck dessen, was im Hause geschieht.

Über den Figurengruppen wird – 3,20 m hoch – das Wappen des Hauses gezeigt. Es zeigt -von links oben nach rechts unten- das Bitburger Stadtwappen, das Wappen der Familie Simon, den historischen Reichsadler und die luxemburgische Madonna. Im Atrium wird der der Besucher von Originalen und Nachbildungen von Plastiken aus unterschiedlichen Stilepochen empfangen, die nach dem Willen des Stifters der Erbauung und kunsthistorischen Bildung der Besucher des Hauses dienen. Dazu gehören Donatellos berühmter David, Orpheus von Gerhard Marcks, die preussischen Prinzessinnen Luise und Frederike von Johann Gottfried Schadow und einige andere Skulpturen.

Als Reminiszenz an den römischen Ursprung der Stadt Bitburg ist auch eine Mosaikhälfte aus der römischen Villa Oberweis im Atrium ausgestellt.

Weitere Bronzefiguren sind im kürzlich neugestalteten und nun für die Stadt geöffneten Garten des Hauses Beda zu finden, z. B. die Kronenkraniche von Johannes Scherl. Hier finden im Sommer Konzerte, Freilicht-Theater, Empfänge und Feste statt. Aus dem Atrium gelangen wir zu den beiden Galerieräumen, die für Ausstellungen aller Art genutzt werden, so unter anderem für die über die Grenzen der Eifel hinaus renommierte Reihe von Ausstellungen Zeitgenössischer Kunst, die dort zweimal jährlich gezeigt und jeweils von einem Katalog begleitet werden. Die Räume bieten auch  heimischen Künstlern über den Kunstkreis Beda eine Möglichkeit ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Im 1. Obergeschoß, wird der Besucher von den überlebensgroßen griechischen Götterstatuen Artemis und Apollo begrüßt. Es sind Nachgüsse der sich in den Staatlichen Museen zu Berlin befindenden Originale. Durch das für Konzerte und Veranstaltungen ausgestattete Foyer gelangt man in den Festsaal, dessen elegante Atmosphäre den richtigen Rahmen für Konzerte und festliche Veranstaltungen gibt. Der Festsaal fasst maximal 250 Personen und eignet sich wegen seiner hervorragenden Akustik besonders für kleinere Theateraufführungen, Kammerkonzerte und Vorträge. 

Die vier Deckenleuchter sind den Maria - Theresia - Lüstern im Schloss Schönbrunn bei Wien nachempfunden und erinnern an die goldenen Jahre von 1714 bis 1794, als das Bitburger Land zu Österreich gehörte. 

Im 2. Obergeschoss ist das Fritz-von-Wille-Museum mit über 80 Werken des berühmten Eifelmalers  untergebracht. Keinem anderen Maler ist es gelungen, den Charakter der Eifellandschaft so einfühlsam zu erfassen. 

 

Quelle: http://www.beda-haus.de/rundgang-2014.html 


Klosterruine Stuben

Kloster Stuben

56814 Bremm


Von dem langgestreckten, nach Osten gerichteten Bau sind die Außenmauern bis auf die Westwand erhalten. Die Kirchenruine weist zusammen mit dem dreiseitig schließenden Chor eine Länge von 45 Metern und eine Breite von über zehn Metern auf. Die nördliche Längsseite besitzt neun spitzbogige Fenster, die südliche deren sechs, während der Chor mit drei ebensolchen Fenstern versehen ist. In der Westwand, die mit einem Flügel des Klosters verbunden war, wird ein großes Rundfenster angenommen.

 

Im Innern sind noch die Nischen erkennbar, in denen sich die Beichtstühle befanden. In der Südwand folgt die Kreuzgangstür. Die Existenz des Kreuzgangs ist durch die Löcher der Deckenbalken und Dachsparren nachweisbar. An der Nordseite nahm eine Empore drei Achsen ein. Unter ihr befand sich eine Gruft, wie drei verschieden gestaltete Türen und Lüftungsöffnungen zeigen. Die flachen Wandpilaster, die hohen Profilkonsolen im Chor und die Pilasterstreifen über der Empore geben Aufschluss darüber, dass die Kirche kreuzgewölbt war.

 

Von der ehemaligen Ausstattung kam ein Muttergottes-Altar in die Pfarrkirche St. Hilarius zu Ediger-Eller. Der sechsseitige Stuhl einer Holzkanzel fand als Kanzel in der Schlosskapelle der Familie von Liebig in Kobern-Gondorf Verwendung.

 

Zu den weiteren Ausstattungsstücken gehörten unter anderem ein Steinaltar aus dem 17. Jahrhundert mit einer Darstellung der Krönung Mariens, eine seltene schmiedeeiserne Kanzel von 1663, die 1874 in die Burgkapelle der Reichsburg Cochem kam, eine Bildsäule des hl. Nikolaus, die schon erwähnten Beichtstühle sowie Kruzifixe, Leuchter, Monstranzen und andere sakrale Gegenstände.

 

Quelle und weitere Informationen: www.bremm.info/


Kulturzentrum Kapuzinerkloster

Klosterberg 5

56812 Cochem


Die gelungene Umwandlung eines historischen Gebäudes in ein modernes Kultur- und Tagungszentrum ist in Cochem mit dem behutsamen Um- und Ausbau des Kapuzinerklosters gelungen. Nicht umsonst kann man stolz darauf sein, einen solchen „Schatz“ gehoben zu haben. Nach der erfolgreichen Renovierung und Anpassung an heutige Anforderungen bietet das direkt über dem Stadtzentrum thronende Gebäude heute viel Platz und ein unvergleichliches Ambiente für Kulturveranstaltungen, zum Feiern und zum Tagen.

 

Das Kultur- und Tagungszentrum Kapuzinerkloster bietet vielfältig nutzbare Räumlichkeiten für:

 

- Ausstellungen & Präsentationen

- Schulungen & Seminare

- Konferenzen & Tagungen

- Hochzeiten & Banketts

- Betriebs-, Vereins- & private Feiern

- Shows, Konzerte & Kultur-Events

- Theater- & Kabarettaufführungen

- Autorenlesungen & Podiumsdiskussionen

- … und vieles mehr.

 

 Das komplette Kulturzentrum ist barrierefrei.

 

 Quelle und weitere Informationen: www.kulturzentrum-kapuzinerkloster.de 


Alte Abfüllanlage Pauly-Rath

Moselstraße 63

56332 Hatzenport



Weingut von Othegraven

Weinstraße 1

54441 Kanzem


Das Weingut von Othegraven besteht seit dem 16. Jahrhundert. Das herrschaftliche Gutsgebäude, der Park sowie der Kanzemer Altenberg sind als Ensemble denkmalgeschützt. Der Betrieb gehört zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter VDP.

 

 Quelle: https://www.von-othegraven.de/#/weingut 


Wallfahrtskirche Klausen

Augustinerplatz 1

56524 Klausen


"Geboren wurde ich vermutlich um 1393. Bei den Herren von Esch war ich als Tagelöhner angestellt. Von meinem kargen Lohn sparte ich so lange bis ich mir ein Bildnis der schmerzhaften Mutter Gottes, die ich sehr verehrte, kaufen konnte. Auf dem Weg zur Arbeit zu den Weinbergen von Piesport, die zur Grundherrschaft der Herren von Esch gehörten, stellte ich das Bild der schmerzhaften Mutter Gottes in eine Baumhöhle. Dies war so um das Jahr 1440.

 

Immer, wenn ich zur Arbeit gehen musste bzw. von der Arbeit nach Hause ging, machte ich eine Pause an dem Bildnis und rief die Gottesmutter an. Auch in meinen freien Stunden betete ich dort des Öfteren. Wanderer, die an dem Bildnis vorbeikamen hielten inne und lobpreisten die Gottesmutter. Nach kurzer Zeit kamen Leute aus der Umgebung zu dem Bildnis und trugen der Mutter Gottes ihre Sorgen, Ängste und Nöte vor.

 

Eines Nachts gebot mir die Mutter des Herrn in einer Vision, an dem Ort des Bildnisses eine Kapelle zu bauen. Ich dachte, dies sei nur ein Traum, doch er kehrte immer wieder und die Großmutter ermahnte mich eingehend, ihren Befehl zu verwirklichen. In meiner Gewissensnot wandte ich mich an verschiedene Seelsorger, wie den Pfarrherren Johannes von Rivenich. Sie ermunterten mich die Kapelle zu errichten. So entschloß ich mich, den Auftrag der Gottesmutter umzusetzen. Ich hatte keinen Besitz und keine Geldmittel. Schließlich schenkten mir die Herren von Esch ein paar Quadratmeter Land.

 

Mit ein paar Freunden trugen wir Steine zusammen und konnten begleitet von Spott und Hohn einiger Zeitgenossen, mit dem Werk beginnen. 1442 war die kleine Kapelle von zwei Schritt Breite, drei Schritt Länge und drei Schritt Höhe fertig gestellt. Von einem Meister aus Trier ließ ich ein größeres Bildnis der schmerzhaften Mutter Gottes anfertigen. Immer mehr Wallfahrer besuchten das Gnadenbild. Neben der Kapelle baute ich mir eine kleine Hütte. Die Leute nannten den Ort Eberhardsklause(n). Damit war der Name des zukünftigen Wallfahrtsortes bestimmt. Als die Herrin von Esch schwer erkrankte, bat sie ihren Hauskaplan, eine heilige Messe für ihre Genesung in der Kapelle mit dem Gnadenbild zu zelebrieren. Sie gesundete wieder, jedoch hatte das Ganze ein Nachspiel.

 

Die Kapelle lag im Pfarrbezirk Piesport. Dessen Pfarrherr Ordonis beschwerte sich bei der geistlichen Behörde in Trier, der Kaplan habe seine Pfarrrechte verletzt und es gewagt, eine heilige Messe auf ungeweihtem Boden zu feiern. Die geistliche Behörde entschied, das Bildnis - trotz Verteidigung der Herrin und Entschuldigung des Kaplans - in die Pfarrkirche nach Piesport zu bringen. Weil ich dies nicht abwendete, ließ mich der Herr von Esch kurzerhand in das Gefängnis von Krames (heute ein Ortsteil von Klausen) werfen. Viele beschwerten sich über Ordonis, den Pfarrer von Piesport. Bittschriften der Bevölkerung veranlassten die geistliche Behörde in Trier schließlich dazu, ihre Entscheidung zu revidieren. Ich wurde aus dem Gefängnis entlassen und auftragsgemäß brachte ich das Bildnis in die Kapelle zurück.

 

Für die zahlreichen Besucher wurde die Kapelle zu klein und so entschloss ich mich um 1445/46 eine größere von fünf Schritt Länge und Breite mit einem Altar, hinter dem ich das Bildnis aufstellte, zu errichten. Auch wurde die Erlaubnis erteilt, heilige Messen in der neuen Kapelle zu feiern.

Die Pilgerströme nach "Eberhardsklausen" vermehrten sich. Der Erzbischof von Trier, Jakob von Sierck, erkannte die Bedeutung des neuen Marienheiligtums. Bei ihm reifte der Entschluss eine größere Wallfahrtskirche zu bauen. Er sandte mir Peter Lynen aus Klüsserath, der die Bauleitung für die Kirche übernahm. Während der Bauphase sprach der Kardinal Nikolaus von Kues angeblich ein Bauverbot aus, das aber bald wieder aufgehoben wurde. Nach diesen kleineren Schwierigkeiten weihte der Erzbischof persönlich die neue Wallfahrtskirche am 25. März 1449 ein. Für mich war es ein großer Freudentag. Ich hatte meine Mission erfüllt und so rief mich im Jahr 1451 der Herr in sein Reich.

Heute liegen meine Gebeine in einem hölzernen Schrein unter dem Altar in der Gnadenkapelle."

 

Quelle: http://www.wallfahrtskirche-klausen.de/dateien/wallfahrtskirche.html


Weinbrunnenhalle Kröver Nacktarsch

Moselweinstraße

54536 Kröv


Wohl keine Festhalle in ganz Deutschland hat bereits vor Ihrer Einweihung für solche Schlagzeilen gesorgt, wie die Weinbrunnenhalle im Wein- & Ferienort Kröv an der Mosel. Grund für dieses einmalige Medienspektakel war der vom Gemeinderat ursprünglich beschlossene Name „Nacktarsch-Halle“.

 

Sogar die Bildzeitung berichtete am 04. Juli 2003 vom „Irren Streit um die Nacktarsch-Halle“ und bei der Einweihung waren zahlreiche Fernsehsender wie ZDF, Sat 1 und RTL zu Gast.

 

Für viele Bürger war die neue schöne Halle und der doch etwas derbe Name einfach nicht vereinbar, und sorgte somit für erhitzte Gemüter.

 

Die Intention des Gemeinderates, den weltbekannten Wein „Kröver Nacktarsch“ durch die Festhalle wieder mehr zu bewerben wurde zwar begrüßt, mit der Namensgebung waren jedoch viele nicht einverstanden.

 

Nach langen Diskussionen und Beratungen einigte man sich schließlich auf den Namen „Weinbrunnenhalle Kröver Nacktarsch“.

 

Die Halle sucht jedoch nicht nur wegen des außergewöhnlichen Namens Ihresgleichen, direkt am Moselufer gelegen bietet sie herrliche Ausblicke auf die einmalige Mosellandschaft.

 

Das elegant geschwungene Dach deutet die Wellen der Mosel an und die große Glasfront lässt Licht und Farbe in das Innere. Die Veranstaltungstechnik ist auf dem neuesten Stand, eine hervorragende Akustik, Gastronomieausstattung u.v.m. lassen keine Wünsche offen.

 

Die Halle verfügt über 3 abtrennbare Räume, so dass sie sowohl für Großveranstaltungen wie Konzerte, Weinfeste, Theater aber auch für private Feierlichkeiten oder Tagungen bestens geeignet ist.

 

Heute ist die Weinbrunnenhalle gefragter denn je, mehrere hundert Veranstaltungen haben bereits stattgefunden und die Anmeldungen für die nächsten beiden Jahre sind bereits zahlreich. Die Referenzliste kann sich sehen lassen, ob Reinhold Messner, der SWR mit dem fröhlichen Alltag, SWR3 mit den LiveLyrix,  Ursula Cantieni, Kurt Beck, Jörg Löhr, Detlef D. Soost, Dr. Günter Gerhard und viele mehr waren bereits in der Weinbrunnenhalle zu Gast.

 

Weitere Informationen u. Anfragen richten Sie bitte an Tourist-Information Kröv

 

Quelle: https://www.kroev.de/kroev-mosel/kroev/weinbrunnenhalle/


Forum Livia

Schulstraße 9a 

54340 Leiwen



Foto: Schloss Lieser
Foto: Schloss Lieser

Schloss Lieser

Moselstr. 33 

54470 Lieser


Das Gebäude wurde 1885 erbaut und war lange im Besitz der einflussreichen Familie Schorlemer/Puricelli, die mit zu den reichsten europäischen Industriellen und Politikern zählte. Im Glanz dieser Zeit entstand Schloss Lieser. Besonders die vielen filigranen Einzelheiten der Fassade und die prächtigen Malereien im Innenraum mit dem zusätzlich kulturellen und historischen Wert machen dieses Gebäude so einzigartig. Schloss Lieser ist ein im Stil des Historismus erbautes Schloss im gleichnamigen Weindorf Lieser an der Mosel nahe Bernkastel-Kues, auf der gegenüberliegenden Uferseite von Mülheim. Es ist neben der Pfarrkirche St. Peter das markanteste Gebäude im Ort und steht seit 1981 unter Denkmalschutz.Der Baukörper entstand von 1884 bis 1887 an der Stelle des 1710 gebauten Hofhauses eines Kirchenguts oder eines ehemaligen kurtrierischen Hofes. Entwurf und Planung stammen von dem Frankfurter Architekten Heinrich Theodor Schmidt, der auch die Bauaufsicht hatte. Schloss Lieser war der Familiensitz des Industriellen Eduard Puricelli, der im Gasgeschäft tätig und Miteigentümer einer Hüttengesellschaft war. Niederlassungen waren in Trier und in Rheinböllen. Puricellis beiden Söhne verstarben früh, seine Tochter Maria heiratete 1880 den hohen preußischen Beamten Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser. Von ihm stammt auch der Name des Schlosses, das Maria 1895 erbte. Nach Schorlemers Wechsel nach Koblenz 1905 ließen sie es umfangreich umbauen und erweitern. So gliedert sich das Gebäude heute in zwei Teile: Der ältere, von der Mosel aus gesehen rechte Teil im Neorenaissance-Stil und der jüngere, etwas kleinere im Jugendstil. Kaiser Wilhelm II. schätzte Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser sehr und war 1906, 1911 und 1913 zu Besuch auf Schloss Lieser. Auch Kronprinz Wilhelm und Prinz Oskar waren dort mehrmals Gäste. Letzte Bewohnerin war die Witwe Freifrau von Schorlemer-Lieser, Marliese Rheinen. Anschließend stand das Gebäude über zehn Jahre leer.

Quelle: © www.schlosslieser.de


Foto: http://www.pfarreiengemeinschaft-schweich.de/sankt-laurentius-longuich.html
Foto: http://www.pfarreiengemeinschaft-schweich.de/sankt-laurentius-longuich.html

Kirche St. Laurentius

Maximinstraße 11 

54340 Longuich


Die prachtvolle Barockkirche St. Laurentius wurde 1771nach Plänen von Johannes Seitz erbaut. Vorher stand bereits an gleicher Stelle eine einschiffige, gotische Kirche. Der Hochaltar von 1772 zeigt den Kirchenpatron St. Laurentius, den heiligen Petrus und die heilige Barbara. Gott Vater als oberste Figur vollendet das Gesamtbild des Altares. Vor dem rechten Seitenaltar, der der heiligen Katharina geweiht ist, steht der Taufstein aus römischem Ursprung. Der linke Seitenaltar zeigt die Jungfrau Maria.

 

Eine besondere Stellung nimmt die spätgotische "Traubenmadonna" ein. Außen am Kirchturm findet man das Epitaph der Maria von der Neuerburg, die im Volksmund "Eulchen" genannt wurde. Die zwei imposanten Steinfiguren am Dachgiebel stellen die Bischöfe St. Maximin und St. Willibrord dar.

 

Quelle: http://www.pfarreiengemeinschaft-schweich.de/sankt-laurentius-longuich.html


Foto: Landhaus Rüssel
Foto: Landhaus Rüssel

Rüssels Landhaus

Büdlicherbrück 1 

54426 Naurath/Wald


Nahe der Mittelmosel, in einem beschaulichen Seitental liegt unsere Gourmetresidenz, Rüssels Landhaus. Hier findet die Kunst zu Leben geschmacklichen Ausdruck, Ruhe und Erholung beflügeln die Lebensgeister. Aus einer alten Mühle haben wir ein Refugium des guten Geschmacks geschaffen und dabei Charakter und Charme des traditionsreichen Anwesens bewahrt.

 

Wir laden Sie herzlich ein, Rüssels Landhaus in seinen Facetten zu entdecken und zu genießen.

 

HARALD RÜSSEL - DER STERNEKOCH

Der gebürtige Rheinländer aus einer Gastronomenfamilie versteht sich als kreativer Handwerker, der es liebt Produkte zu entwickeln, die eine unverwechselbare Geschichte erzählen. Sowohl beim kochen, als auch bei der Entwicklung neuer Ideen und Produkte ist der passionierte Jäger stets rastlos unterwegs. Harald Rüssel mag es Menschen ihren kreativen Freiraum zu lassen und hat schon einige exzellente Köche ausgebildet.

 

Quelle: https://www.ruessels-landhaus.de/


Foto: Valentiny Foundation
Foto: Valentiny Foundation

Valentiny Foundation

34, Wäistrooss 

5440 Remerschen (Luxemburg)


Im Oktober 2016 hat die Valentiny Foundation erstmals ihre Türen geöffnet. Sie enthält einen Teil der architektonischen und künstlerischen Kreationen

von François Valentiny. Zeichnungen, Skizzen, Skulpturen und Modelle sind teilweise in Zusammenarbeit mit seinem Wiener Partner Hubert Hermann entstanden. Rund 3260 Objekte sind im neuen Haus der Foundation ausgestellt.

 

Quelle: https://www.visitmoselle.lu/de/ansicht/museum/valentiny-foundation