Spielorte ´19


Foto: https://www.trier-info.de/thermen-am-viehmarkt-info
Foto: https://www.trier-info.de/thermen-am-viehmarkt-info

Thermen am Viehmarkt

Viehmarktplatz 

54290 Trier


Seit 1998 ist die einstige römischen Badeanlage am Viehmarkt für Besucher zugänglich. Hier kann man eindrucksvoll einen Blick in die Trierer Stadtgeschichte werfen!

 

Im 1. Jahrhundert errichteten die Römer in ihrer Kaiserresidenz Augusta Treverorum diese große Badeanstalt.

 

Einzelne Grabsteine zeugen noch von einem Friedhof der jüdischen Gemeinde zu späterer Zeit an gleicher Stelle. Die Jüdemerstraße erhielt dadurch ihren Namen. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde hier ein Klostergarten des Kapuzinerklosters angelegt. Mit der Aufhebung des Klosters 1802 entstand der jetzige Viehmarkt als Marktplatz.

 

Quelle: https://www.trier-info.de/thermen-am-viehmarkt-info


Foto: Marc Föhr
Foto: Marc Föhr

Weinbahnhof

An der L156 

54349 Trittenheim


Großer Bahnhof. Für edle Tropfen.

 

Bis Mitte der 1960er Jahre hielt hier die Moseltalbahn, liebevoll auch das „Saufbähnchen“ genannt. Sie bildete von Trier kommend auf der rechten Moselseite einen Verkehrsstrang, der die bekanntesten Weinorte entlang der Mittelmosel verband. Heute hält hier der Weingenuss Hof, trifft Bruchstein auf Sichtbeton, Schiefer auf Eiche, Granit auf Filz, Edelstahl auf Glas. Und mittendrin: edle Tropfen des Weingutes.


Weingut Rebenhof

Hüwel 2-3 

54539 Ürzig


Das Weingut „Rebenhof – Die Riesling Manufaktur“ befindet sich in Ürzig – im Herzen der Mittelmosel – unweit der mittelalterlichen Wein- und Philosophenstadt Bernkastel-Kues. Das moderne Ambiente unseres Riesling-Weingutes stellt eine Hommage an die Leitrebsorte der Mosel dar. Wir setzen dabei auf klare Linien und die Kombination von natürlichen Materialien wie Schiefer und Eichenholz im Kontrast zu Glas und Stahl.

Auf ca. 7 ha vinifizieren wir ausschließlich Rieslinge, größtenteils aus den Steilhängen der berühmten Weinlagen „Ürziger Würzgarten“ und „Erdener Treppchen“. Getreu der Gutsphilosophie „Alles steckt im Weinberg“ werden die Reben gepflegt. Bewusst niedrig gehaltene Erträge der überwiegend alten wurzelechten Rieslingreben entfalten das ganze Potential des Weinbergs. Behutsame Vinifikation (selektive Handlese, schonende Traubenverarbeitung, langsame natürliche Vergärung und Reife) ist selbstverständlich. Dem Wein bleibt so erhalten was die Traube mitgebracht hat. Konzentrierte, langanhaltende Fruchtaromen, kräftige Mineralien aus rotem Schiefer und konglomeratböden, wie sie in der vom Rotliegenden geprägten Lage typisch sind. Das Terroir, die Synthese aus Boden, Mikroklima, Reben und dem Können des Winzers, kann im Glas eine spannende Faszination auslösen: Riesling vom Rebenhof!

 

Im Gästehaus – ausgezeichnet mit 4 Sternen des DTV – können Sie erholsame und erlebnisreiche Ferien auf dem Winzerhof machen.

Das Weingut gehört zu den Mitgliedern des Bernkasteler Ring e.V. – der ältesten Versteigerungsgesellschaft in Deutschland – der sich der Erzeugung besonderer Rieslingweine aus besten Lagen in bester Qualität verschrieben hat.

 

Quelle: www.rebenhof.de 


Foto: Arnoldi
Foto: Arnoldi

Schloss Veldenz - Rittersaal

54472 Veldenz


Auf einem größeren Keller mit rundbogigem Tonnengewölbe, heute als Speisesaal und Küche für Jugendfreizeiten genutzt, erhebt sich der "Rittersaal". Das 1897 rekonstruierte eindrucksvolle Satteldach birgt den bis heute für die Familie genutzten Saal. Ein großer Kamin, Eichentische, Truhen, Radleuchter, Ritterrüstungen und der Wandteppich "Kaiser Heinrichs Romfahrt" vermitteln ein mittelalterliches Ambiente. Ausgestellt sind original Fundstücke von Münzen bis zur Kanone. Eine "Ahnengalerie" zeigt die Wittelsbacher Fürsten des Fürstentums Pfalz-Veldenz: Ruprecht "Der Veldenzer",Georg Johannes "Der Scharfsinnige", Georg Gustav und Leopold Ludwig "Der Letzte", weitere Verwandschaft König Ruprecht von Pfalz, Herzog Stefan von Zweibrücken-Veldenz, Herzog Ludwig "Der Schwarze", die evangelischen Herzöge Ludwig II und Wolfgang.

 

Quelle und weiter Informationen: http://www.schlossveldenz.com/das-schloss


Weingut van Volxem

Zum Schlossberg 347 

54459 Wiltingen


Steillagenweinbau ist Handarbeit – wir sind eine Manufaktur im klassischen Sinne. Weil wir davon überzeugt sind, dass die Faszination unserer Weine nur so entstehen kann. Wir glauben an Weine für die Ewigkeit – langlebig und nachhaltig, um endlose Freude zu bereiten. Und wir glauben an Weine für den puren Genuss – gemacht, um mit Freude und Freunden getrunken zu werden. Auf Van Volxem herrscht der Geist der Zeitlosigkeit – wir glauben, dass man viele Dinge anders machen sollte, aber auch vieles nicht besser machen kann, als es bei uns seit zwei Jahrtausenden praktiziert wird. Wir glauben an naturbelassene Weine – an Handarbeit – bereitet mit wilden Hefen und ohne chemische Zusätze.

So wie die Weine sind auch die Menschen, die auf Van Volxem arbeiten: einzigartig. Es ist die Passion für guten Wein, das Streben nach Perfektion, das uns antreibt. Perfektion, die wir wahrscheinlich (oder hoffentlich?) nie erreichen werden. Wir sind es, die wir mit unseren Händen, allen Sinnen, mit Leidenschaft und handwerklicher Präzision den schroffen Steillagen der Saar große Weine abringen. Mit Wissen, Vertrauen, Zeit für das Wesentliche und Geduld erschaffen wir faszinierende Kreszenzen von unschätzbarem Wert.

 

Quelle und weitere Informationen: http://vanvolxem.com/


Evangelische Kirche Winningen

Kirchstraße 5 

56333 Winningen


Im alten, engbebauten vom Moselufer an mäßig stark ansteigenden Ortskern, erhebt sich die Winninger evangelische Kirche, die mit ihrem massigen Turm seit jeher das Ortsbild bestimmt. Es handelt sich um einen dreischiffigen Emporenbau mit zwei kleinen, weitwinklig-vierseitigen Querschiffarmen und quadratischem Ostchorturm. Das Gebäude besteht aus verputztem Bruchstein-mauerwerk. Das Langhaus  überdeckt ein Satteldach, dessen First mit  dem First der Querschiffe  eine Kreuzform bildet. Das Dach der Querschiffe ist entsprechend ihres polygonalen Grundrisses als Zeltdach ausgebildet. 

Der Turm mit Rautenhaube hat eine Höhe von 30 m. Er trägt ein schmiedeeisernes Kreuz mit Wetterhahn. Alle Dachflächen sind mit Schiefer gedeckt. Bis zur Höhe der Glockenstube weist der Turm keine Gliederung auf. Hier hat er nach allen Seiten je zwei doppelte rundbogige Schallarkaden mit einem Mittelsäulchen. Über der Glockenstube, am Ansatz der die Dachrauten tragenden Giebel, verläuft ein kräftiger Sims, der unterseitig mit einem Arkadenfries hervorgehoben wird. Ein solcher Fries ziert auch die vier Turmgiebel, in denen sich gegenständig nach Ost und West je eine Dreierarkade mit doppelt hoher mittlerer Öffnung, nach Nord und Süd die Zifferblätter der Turmuhr befinden. Die Westfront wird von dem Barockportal aus Basaltlava und dem großen Rosettenfenster bestimmt. Die seitlichen Emporenfenster und die Rundluke unter dem rund ausgebildeten Giebel-schluss, der ein schmiedeeisernes Giebelkreuz trägt, vervollständigen die Fassade. 

Der Innenraum der Kirche einschließlich des Chors ist 22 m lang und 10,70 m breit, die Querschiffe  haben eine Tiefe von 3,50 m. Das Chor ist durch einen Triumphbogen vom Schiff getrennt und liegt um zwei Stufen erhöht im Erdgeschoss des Turms. Seine Grundfläche ist quadratisch, mit einer Seitenlänge von 5 m. Die Decke des Chors bildet ein Kreuzgewölbe mit einer Scheitelhöhe von 5,20 m, dessen Grate schmucklos in halber Höhe des  Raumes in den Ecken auslaufen. 

Das Chor hat zwei romanische Rundbogenfenster - eins hinter dem Altar in der Ostwand, das andere nach Süden. Südlich neben dem Chor liegt ein Seitenchörchen mit einer leicht rautenförmigen Grundfläche  von ca. 1,60 x 2,20 m. Sein Kreuzgewölbe hat Rundwulst-Rippen, die auf trichterförmigen Konsolen aufliegen. Vom Chörchen ausgehend, führt eine steinerne Wendeltreppe auf die Südempore. Entgegengesetzt auf der Nordseite befindet sich ebenfalls eine Spindeltreppe. Sie führt zur Sakristei, zur Empore und zum Turmaufgang. Am Fuß der Treppe ist der  Seiteneingang der Kirche mit überdachtem Vorbau. Sechs Pfeiler aus Basaltlava – das erste und dritte Paar mit rundem Schaft, das mittlere achteckig – tragen die Scheidbögen, die das Mittelschiff von den Seitenschiffen trennen.

 

Das Innere der Kirche wird wesentlich bestimmt von der dreiseitigen Empore mit ihrer barocken Balustrade und den die Decke tragenden prächtigen Säulen. Die Seitenschiffe und die Querschiffe haben je zwei Flachbogenfenster. Darüber stehen in gleicher Breite jeweils paarig die schmäleren, durch eine Mittelstütze getrennten Emporenfenster. Die Seitenschiffe haben Flachdecken, die Querschiffe der Empore ein flachgezogenes Kreuzgewölbe. Eine hohe Rundtonne mit einer lichten Höhe von 9,80 m überspannt das Mittelschiff einschließlich des Querjochs der Empore.Die im Laufe der Jahrhunderte durch das Anwachsen der Gemeinde immer wieder nötig gewordenen Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen wurden stets in einer Weise vorgenommen, die zwar den jeweiligen Zeitgeschmack widerspiegeln, die Proportionen aber wahrte und das Gesamtbild nicht verletzte.

 

Quelle und weitere Informationen: http://www.ev.kirche-winningen.de/?x=2269&z=ord_1150066502


Kultur- und Tagungsstätte Synagoge

Himmeroder Straße 44 

54516 Wittlich


„Zu Gast in der Synagoge Wittlich“

 

Das Gebäude der ehemaligen Synagoge wurde ab 1976 restauriert und in eine Kultur- und Tagungsstätte umgebaut. Am 25. November 1985, dem 75. Jahrestag der Einweihung der Synagoge, eröffnete die Stadt Wittlich unter dem Titel „Bilder der deutsch-jüdischen Geschichte“ eine Ausstellung, die der Beginn zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Schicksal der jüdischen Mitmenschen werden sollte. Ein Arbeitskreis wurde gegründet und eine weitere Ausstellung folgte. Sie ist Grundlage für die Dauerausstellung, die im angrenzenden Gebäude der Synagoge zu sehen ist. Auf drei Etagen können sich die Besucher über die Geschichte der Juden in Wittlich informieren, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die über 250 Mitglieder der jüdischen Gemeinde völlig in die Bürgerschaft integriert. Ihre Handelshäuser befanden sich am Marktplatz; viele lebten vom Vieh- oder Textilhandel. Wie ihre Nachbarn zogen die Männer in den Ersten Weltkrieg, die Kinder besuchten gemeinsam den Turnverein. 1933 aber, nach der Wahl Hitlers zum Reichskanzler, begann auch in Wittlich der Boykott jüdischer Geschäfte, am 09. oder 10.11.1938 wurde die Synagoge geschändet. Von den jüdischen Mitbürgern der Stadt starb jeder Dritte in einem Konzentrationslager, keiner kehrte nach Wittlich zurück. Während des Krieges diente die Synagoge als Lager für französische Kriegsgefangene. Aus diesen Jahren stammt auch der Stacheldraht im Rundfenster an der Südseite der Synagoge, der zur Mahnung in das Fensterglas eingeschmolzen worden ist.

 

Seit geraumer Zeit befindet sich rechts neben der Innentüre zum Hauptraum eine große Menora. Dr. Yaghoub Khoschlessan, ehemals Bernkastel-Kues, hat sie für die Synagoge gestiftet.

 

Das Emil-Frank-Institut bietet eine Stunde vor Konzertbeginn eine kostenlose Führung durch die Synagoge an. Anmeldungen per Email erbeten!

 

Mail: mail@emil-frank-institut.de

Web: www. emil-frank-institut.de

http://kulturamt.wittlich.de/kultursparten/bildene-kunst/synagoge.html


Historischer Marktplatz Zeltingen

Stephanusstraße/Kurfürstenstr. 

54492 Zeltingen-Rachtig


Welches Dorf kann schon von sich behaupten, dass es seine eigene Operette hat?  Zeltingen-Rachtig kann dies. 

 

Zwar keine Operette von Weltruf, dafür aber ein Werk mit zündenden Melodien, das von den Zeltingen-Rachtiger Bürgern mit einer gehörigen Portion Mutterwitz, Humor und auch Selbstironie aufgeführt wird. Alles Laienspieler übrigens, die tagsüber ihren Berufen nachgehen - die meisten arbeiten im Weinbau. Der Wein spielt auch in der Operette die Hauptrolle.  Man schreibt das Jahr 1780, und die Winzersleute im churcölnischen Oberamte Zeltingen-Rachtig begehren auf gegen ihren Landesherren, den Kurfürsten zu Cöln. Sie wollen den Zehnten nicht mehr zahlen, der alljährlich in Form von Wein aus den hervorragenden Zeltinger Weinlagen „Zeltinger Himmelreich, Schloßberg Sonnenuhr und Deutschherrenberg" zu erbringen ist.

 

Man lässt dem Kurfürsten ausrichten, der Wein sei in diesem Jahr so sauer, dass er unmöglich bei Hofe kredenzt werden könne. Als urplötzlich ein Abgesandter des Kurfürsten auftaucht, um sich vor Ort von der Qualität des Weines zu überzeugen, ist die Aufregung verständlicherweise groß. Doch mit einer List gelingt es den pfiffigen Winzern, den Kontrolleur hinters Licht zu führen. Und natürlich darf auch eine Liebesgeschichte in der Operette nicht fehlen. Entstanden ist die Operette in den 50er Jahren, als Zeltingen-Rachtig einen Lieder-Wettbewerb ausschrieb. Die bekannte Weinlage „Zeltinger Himmelreich" sollte nach dem Willen des Rates besungen werden. Der siegreiche Komponist Werner Stamm, von dem auch das Lied "Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär" stammt, gewann drei Wochen Urlaub in Zeltingen-Rachtig - und es gefiel ihm dort so gut, dass er gleich eine ganze Operette über das Winzerleben und über eine fast wahre Begebenheit ausgangs des 18. Jahrhunderts schrieb. 1955, genauer gesagt am 5. Januar 1955 fand die Uraufführung im Saale des Hotel Nicolay zur Post statt und inzwischen werden alle zwei Jahre je 6 Vorstellungen gegeben. Die Freilichtbühne steht seit 1980 auf dem Marktplatz von Zeltingen, der zugleich der Ort der Handlung ist - authentischer geht's nicht. 

 

Und wenn das Wetter nicht mitspielt, weichen wir in den Rosenburgsaal des Kelterhaus Schorlemers aus (50m vom Marktplatz)